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Security

Mit Malware bezeichnet man Software mit Schadfunktion. Man unterteilt Malware in verschiedene Untergruppen, wie z.B. Ad-ware, Trojaner, Viren, Würmer und einige mehr.

Es gibt mittlerweile mehrere Millionen Typen von Malware, dazu noch zahlreiche Variationen. Die meisten verbreiten sich unter Windows, aber auch andere Betriebssysteme sind zunehmend betroffen.

Wenige Computerviren sind harmlos, die meisten richten Schaden an, entweder unmittelbar oder aber dann, wenn die für sie definierten Bedingungen eintreten (z.B. an einem bestimmten Datum oder nach einer bestimmten Anzahl von Infektionen). Häufig werden dann Daten oder Datenträger angegriffen (z.B. Formatieren der Festplatte).

Ein Rootkit (englisch etwa: „Administratorenbausatz“; root ist unter unixoiden und unixähnlichen Betriebssystemen der Benutzer mit Administratorrechten) ist eine Sammlung von Softwarewerkzeugen, die nach dem Einbruch in ein Softwaresystem auf dem kompromittierten System installiert wird, um zukünftige Logins des Eindringlings zu verbergen und Prozesse und Dateien zu verstecken. Der Begriff ist heute nicht mehr allein auf unixbasierte Betriebssysteme beschränkt, da es längst auch Rootkits für Nicht-Unix-Systeme gibt. Antivirensoftware versucht, die Ursache der Kompromittierung zu entdecken. Zweck eines Rootkits ist es, Malware vor den Antivirenprogrammen und dem Benutzer zu verbergen (zu tarnen). Eine weitere Sammlung von Softwarewerkzeugen oder Bootloadern ist das so genannte Bootkit.–Malwarearten

Residente Viren, die sich im Arbeitsspeicher einnisten (wie ein TSR-Programm) und von dort aus Datenträger infizieren.–Malwarearten

Tarnkappen- (Stealth-Computerviren) und polymorphe Viren. Sie entziehen sich der Bekämpfung, a) indem sie Antivirenprogramme erkennen und während deren Aktivität einen nicht infizierten Zustand herstellen (Tarnkappe), oder b), indem sie fortwährend ihre Gestalt ändern (polymorphe, also vielgestaltige Computerviren, die ihren Code modifizieren), was die Suche nach ihnen erschwert. Siehe auch Stealth-Viren.–Malwarearten

Trojanische Pferde. Kleine Programme, die sich in anderen Programmen verstecken und z.B. dazu dienen, Daten auszuspionieren. Von manchen werden die "Trojaner" als spezielles Problem und nicht als Computervirus betrachtet.–Malwarearten

Würmer. Programme, die sich vor allem in Netzwerken schnell verbreiten und dort Abläufe verlangsamen oder Speicherkapazität verbrauchen. Auch sie gelten manchen nicht als "echte" Computerviren, da sie ein wenig anders funktionieren.–Malwarearten